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handbuch:kapitel_a:glossar [2009/09/03 10:26] 192.168.0.24 |
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====== Glossar ====== | ====== Glossar ====== | ||
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Der Auftragnehmer ist kaufmännisch der Verkäufer eines Produkts oder einer Dienstleistung. Er ist Vertragspartner des [[#Auftraggeber|Auftraggebers]], der die im Auftrag vereinbarte Leistung kauft. | Der Auftragnehmer ist kaufmännisch der Verkäufer eines Produkts oder einer Dienstleistung. Er ist Vertragspartner des [[#Auftraggeber|Auftraggebers]], der die im Auftrag vereinbarte Leistung kauft. | ||
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- | ===== Auftragsbestätigung ===== | ||
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- | Eine Auftragsbestätigung ist die Mitteilung des Anbietenden an den Auftraggeber (Kunden), dass er den vereinbarten Vertrag (Angebot) verpflichtend eingeht und den Auftrag zu den angebotenen Konditionen durchführen wird (siehe auch DIN 69905). | ||
===== Aufwand ===== | ===== Aufwand ===== | ||
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Unter dem ButtomUp-Prinzip versteht man im Projektmanagement die allgemeine Vorgehensweise bei der Bearbeitung oder Planung von den Arbeitspaketen bis zum Oberprojekt (also von unten nach oben: Arbeitspaket - Unterprojekte - Oberprojekt). Eine Alternative zum ButtomUp-Prinzip ist das TopDown-Prinzip. | Unter dem ButtomUp-Prinzip versteht man im Projektmanagement die allgemeine Vorgehensweise bei der Bearbeitung oder Planung von den Arbeitspaketen bis zum Oberprojekt (also von unten nach oben: Arbeitspaket - Unterprojekte - Oberprojekt). Eine Alternative zum ButtomUp-Prinzip ist das TopDown-Prinzip. | ||
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- | ===== Checklisten ===== | ||
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- | Checklisten beschreiben schrittweise eine definierte Aufgabe, ein Projekt oder einen bestimmten Prozess und dienen zu seiner Durchführung und gleichzeitigen Dokumentation. Im Projektmanagement helfen Checklisten bei der Einhaltung von Vorgehensmodellen. | ||
===== Controlling ===== | ===== Controlling ===== | ||
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Der CPI ( Cost Performance Index) ist die kostenbezogene Leistungskennzahl der Earned Value Analysis. Er wird gebildet aus dem Verhältnis von Earned Value und Ist-Aufwand. Dies bedeutet, dass bei einem CPI von größer als 100% (bzw. 1,00) die Projektergebnisse mit geringeren Kosten als ursprünglich geplant erbracht wurden, während bei einem Wert von kleiner als 100% (bzw. 1,00) das Projekt das Budget überzieht. | Der CPI ( Cost Performance Index) ist die kostenbezogene Leistungskennzahl der Earned Value Analysis. Er wird gebildet aus dem Verhältnis von Earned Value und Ist-Aufwand. Dies bedeutet, dass bei einem CPI von größer als 100% (bzw. 1,00) die Projektergebnisse mit geringeren Kosten als ursprünglich geplant erbracht wurden, während bei einem Wert von kleiner als 100% (bzw. 1,00) das Projekt das Budget überzieht. | ||
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- | ===== Dokumentenmanagement ===== | ||
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- | Dokumentenmanagement dient der datenbankgestützten Verwaltung elektronischer Dokumente. Man versteht darunter die Verwaltung ursprünglich meist papiergebundener Dokumente in elektronischen Systemen. Bei der Verwaltung von Papierdokumenten spricht man dagegen von Schriftgutverwaltung. In Projectile bietet die Dokumentenverwaltung "Flyer" eine eingeschränkte Funktionalität für das Dokumentenmanagement. | ||
===== Earned-Value-Analyse ===== | ===== Earned-Value-Analyse ===== | ||
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Unter einer Einsatzplanung versteht man die Planung des zeitlichen Einsatzes der an der Projektdurchführung beteiligten Ressourcen, abhängig von ihrer Verfügbarkeit. In Projectile setzen sich die Planungskomponenten zusammen aus der Berechnung der freien Kapazitäten der einzelnen [[#Projektmitarbeiter|Mitarbeiter]], sowie die Verplanung der Ressourcen. | Unter einer Einsatzplanung versteht man die Planung des zeitlichen Einsatzes der an der Projektdurchführung beteiligten Ressourcen, abhängig von ihrer Verfügbarkeit. In Projectile setzen sich die Planungskomponenten zusammen aus der Berechnung der freien Kapazitäten der einzelnen [[#Projektmitarbeiter|Mitarbeiter]], sowie die Verplanung der Ressourcen. | ||
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- | ===== Endzeitpunkt (=Projektende) ===== | ||
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- | Der Endzeitpunkt bestimmt das Ende des Projektes. Ein Projekt hat ein Start- und ein End-Datum. Alle Unterprojekte und Arbeitspakete müssen spätestens mit dem End-Datum des Hauptprojektes übereinstimmen. | ||
===== Fertigstellungsgrad ===== | ===== Fertigstellungsgrad ===== | ||
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Unter Freigabe versteht man je nach Kontext die Genehmigung eines Vorhabens, das Freigeben einer Sache für bestimmte Zwecke oder die Vergabe bestimmter Rechte an eine Person. Im Projektmanagement wird als Freigabe die Erlaubnis zur Durchführung nachfolgender Arbeiten festgelegten Inhaltes bezeichnet. Eine Freigabe ist oft mit einer Qualitätskontrolle verbunden und wird in der Regel als Meilenstein im Projektplan definiert. | Unter Freigabe versteht man je nach Kontext die Genehmigung eines Vorhabens, das Freigeben einer Sache für bestimmte Zwecke oder die Vergabe bestimmter Rechte an eine Person. Im Projektmanagement wird als Freigabe die Erlaubnis zur Durchführung nachfolgender Arbeiten festgelegten Inhaltes bezeichnet. Eine Freigabe ist oft mit einer Qualitätskontrolle verbunden und wird in der Regel als Meilenstein im Projektplan definiert. | ||
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- | ===== Gemeinkosten ===== | ||
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- | Unter Gemeinkosten versteht man alle nicht direkt auf die Kostenträger zurechenbaren Kosten, da diese für mehrere oder alle Kostenbereiche/Kostenstellen und mehrere oder alle Kostenträger angefallen sind. Beispielsweise Miete, Abschreibungen, Versicherungen, Gehälter leitender Angestellter, Strom und Telekommunikationsgebühren. | ||
===== Ist-Kosten ===== | ===== Ist-Kosten ===== | ||
Line 135: | Line 115: | ||
Kennzahlen sind konsolidierte Werte, die sich mittels Algorithmen aus Dokumentdaten oder anderen Kennzahlen berechnen lassen und die ein Dokument beschreiben. Jeder Kennzahl wird hierbei zur eindeutigen Identifikation eine ID zugeordnet. Projectile unterstützt Kennzahlen für die Masken [[handbuch:kapitel_2:2.01.13_basic_-_kontakt|Kontakt]], [[handbuch:kapitel_2:2.02.02_projekt|Projekt]], [[handbuch:kapitel_2:2.02.04_arbeitspaket|Arbeitspaket]] und [[handbuch:kapitel_2:2.01.24_basic_-_mitarbeiter|Mitarbeiter]]. Die Verwendung von Kennzahlen in Projectile erlaubt es dem Anwender, Gesamtwerte, Werte zu beliebigen Zeitpunkten sowie Werte für beliebige Perioden zu erstellen. Die durch eine Kennzahl erzeugten Werte werden mit einem Erzeugungsdatum versehen, so dass sie aufbewahrt und wiederverwendet werden können, ohne dass eine erneute Berechnung nötig ist. Ferner kann jede Kennzahl einem Dokument zugeordnet werden, über die Kennzahlen in Bildschirmansichten und Reports integriert werden können. | Kennzahlen sind konsolidierte Werte, die sich mittels Algorithmen aus Dokumentdaten oder anderen Kennzahlen berechnen lassen und die ein Dokument beschreiben. Jeder Kennzahl wird hierbei zur eindeutigen Identifikation eine ID zugeordnet. Projectile unterstützt Kennzahlen für die Masken [[handbuch:kapitel_2:2.01.13_basic_-_kontakt|Kontakt]], [[handbuch:kapitel_2:2.02.02_projekt|Projekt]], [[handbuch:kapitel_2:2.02.04_arbeitspaket|Arbeitspaket]] und [[handbuch:kapitel_2:2.01.24_basic_-_mitarbeiter|Mitarbeiter]]. Die Verwendung von Kennzahlen in Projectile erlaubt es dem Anwender, Gesamtwerte, Werte zu beliebigen Zeitpunkten sowie Werte für beliebige Perioden zu erstellen. Die durch eine Kennzahl erzeugten Werte werden mit einem Erzeugungsdatum versehen, so dass sie aufbewahrt und wiederverwendet werden können, ohne dass eine erneute Berechnung nötig ist. Ferner kann jede Kennzahl einem Dokument zugeordnet werden, über die Kennzahlen in Bildschirmansichten und Reports integriert werden können. | ||
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- | ===== Kick-Off (=Projektstart) ===== | ||
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- | Unter einem Kick-Off versteht man ein erstes Treffen von [[#Projektleiter|Projektleiter]] und [[#Projektteam|Projektteam]] zur Initialisierung eines [[#Projekt|Projektes]]. Dabei werden die Aufgaben, [[#Projektziel|Ziele]] und Termine des Projektes diskutiert und die weitere Vorgehensweise beschlossen. | ||
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- | ===== Konfiguration ===== | ||
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- | Die Konfiguration eines Systems (Produkt oder Projektergebnis) ist die Menge aller tatsächlichen funktionellen und physischen Merkmale. Diese sind in technischen und allgemeinen Dokumenten beschrieben, die gemeinsam die Konfigurationsbeschreibung bilden. Bei komplexen Systemen werden die Konfiguration in entsprechenden Softwaresystemen verwaltet, die das Konfigurationsmanagement unterstützen. | ||
===== Kostenfindung ===== | ===== Kostenfindung ===== | ||
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Der kritische Pfad kennzeichnet den Weg durch einen [[#Netzplan|Netzplan]], auf dem die Pufferzeiten Null sind, d.h. jede Terminüberschreitung von Aktivitäten oder Ereignissen auf dem kritischen Pfad, schlägt direkt auf den Projektendtermin durch. Alle [[#Arbeitspaket|Arbeitspakete]] eines Netzplans, die zeitlich nicht verschoben werden können, ohne dass sich eine Verschiebung des Projektendtermins ergibt, liegen auf dem kritischen Pfad. | Der kritische Pfad kennzeichnet den Weg durch einen [[#Netzplan|Netzplan]], auf dem die Pufferzeiten Null sind, d.h. jede Terminüberschreitung von Aktivitäten oder Ereignissen auf dem kritischen Pfad, schlägt direkt auf den Projektendtermin durch. Alle [[#Arbeitspaket|Arbeitspakete]] eines Netzplans, die zeitlich nicht verschoben werden können, ohne dass sich eine Verschiebung des Projektendtermins ergibt, liegen auf dem kritischen Pfad. | ||
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- | ===== Lenkungsausschuss ===== | ||
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- | Im Projektmanagement bezeichnet der Begriff Lenkungsausschuss das oberste beschlussfassende Gremium einer Projekt- oder Aufbauorganisation, das die Vertreter möglichst aller Projektbeteiligten umfasst. Die Aufgaben des Lenkungsausschusses umfassen in der Regel die Überwachung der Projektergebnisse und die Ermittlung von Planabweichungen. | ||
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- | ===== Magisches Dreieck ===== | ||
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- | Das Magische Dreieck kennzeichnet das Zielsystem für die Durchführung von [[#Projekt|Projekten]]: Das Problem dieses Zielsystems ist es, dass das [[#Projektziel|Projektziel]], um so schwerer erreicht wird, je besser eines der einzelnen Ziele (Termintreue, Qualität, Kostenreduktion) verwirklicht wird. In der Praxis wird deshalb nicht versucht, jedes Einzelziel vollständig zu erreichen, sondern das jeweilige Zielsystem zu optimieren. | ||
===== Meilenstein ===== | ===== Meilenstein ===== | ||
- | Ein Meilenstein ist ein signifikantes Kontrollereignis im [[#Projektplan|Projektplan]], definiert durch einen Termin und Ergebnisse, die zu diesem Termin in der laut Projektauftrag vereinbarten Qualität vorliegen müssen. Typische Meilensteine sind typischerweise kritische Zwischenergebnisse, Abnahmen, Produktivstarts u.ä. In Projectile werden die Meilensteine im Dokumenttyp [[Meilenstein]] definiert und die Trendtermine für die [[#Meilenstein-Trend-Analyse|Meilenstein-Trend-Analyse]] im Dokumenttyp [[handbuch:kapitel_2:2.02.06_trendtermin|Trendtermin]] verwaltet. | + | Ein Meilenstein ist ein signifikantes Kontrollereignis im [[#Projektplan|Projektplan]], definiert durch einen Termin und Ergebnisse, die zu diesem Termin in der laut Projektauftrag vereinbarten Qualität vorliegen müssen. Typische Meilensteine sind typischerweise kritische Zwischenergebnisse, Abnahmen, Produktivstarts u.ä. In Projectile werden die Meilensteine im Dokumenttyp [[handbuch:kapitel_2:2.02.05_meilenstein|Meilenstein]] definiert und die Trendtermine für die [[#Meilenstein-Trend-Analyse|Meilenstein-Trend-Analyse]] im Dokumenttyp [[handbuch:kapitel_2:2.02.06_trendtermin|Trendtermin]] verwaltet. |
===== Meilenstein-Trend-Analyse ===== | ===== Meilenstein-Trend-Analyse ===== | ||
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Eine Organisationseinheit ist ein Element der Aufbauorganisation, die in der Regel im Organigramm visualisiert wird. Beispiele für Organisationseinheiten sind Tochterunternehmen, Niederlassungen, Bereiche oder Abteilungen. In Projectile werden Organisationseinheit mit Hilfe der Maske [[handbuch:kapitel_2:2.01.27_basic_-_unit|Unit]] abgebildet. | Eine Organisationseinheit ist ein Element der Aufbauorganisation, die in der Regel im Organigramm visualisiert wird. Beispiele für Organisationseinheiten sind Tochterunternehmen, Niederlassungen, Bereiche oder Abteilungen. In Projectile werden Organisationseinheit mit Hilfe der Maske [[handbuch:kapitel_2:2.01.27_basic_-_unit|Unit]] abgebildet. | ||
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- | ===== Pflichtenheft ===== | ||
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- | Ein Pflichtenheft ist die detaillierte Beschreibung eines angeforderten Systems aus anwendungs- und DV-bezogener Sicht. Das Pflichtenheft stellt in der Regel die Basis für das [[#Projekt|Projekt]] und sollte in Zusammenarbeit mit dem [[#Auftraggeber|Auftraggeber]] definiert werden. | ||
===== Phase ===== | ===== Phase ===== | ||
Eine Phase bezeichnet einen zeitlichen oder logischen Gliederungsabschnitt eines [[#Projekt|Projektes]]. Mindestens jedes Phasenende ist auch ein [[#Meilenstein|Meilenstein]], d.h. es liegen vorgeschriebene Phasenergebnisse vor. Die Gliederung von Projekten in bestimmte Phasen wird [[#Phasenmodell|Phasenmodell]] genannt. | Eine Phase bezeichnet einen zeitlichen oder logischen Gliederungsabschnitt eines [[#Projekt|Projektes]]. Mindestens jedes Phasenende ist auch ein [[#Meilenstein|Meilenstein]], d.h. es liegen vorgeschriebene Phasenergebnisse vor. Die Gliederung von Projekten in bestimmte Phasen wird [[#Phasenmodell|Phasenmodell]] genannt. | ||
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- | ===== Phasenmodell ===== | ||
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- | Ein Phasenmodell ist ein [[#Projektstrukturplan|Projektstrukturplan]] der in zeitlich voneinander abhängige Abschnitte gegliedert ist. Diese können sequentiell aufeinander folgen oder sich überlappen. Beispielsweise bei EDV-Projekten: Analyse - Konzept - Entwicklung - Realisierung - Test. | ||
===== Portfolio (=Projektportfolio) ===== | ===== Portfolio (=Projektportfolio) ===== | ||
Line 218: | Line 174: | ||
Unter Portfoliomanagement versteht man die Verwaltung eines Portfolios, d.h. eines Bestandes an Investitionen. Der Portfoliomanagementprozess beinhaltet die Portfolioplanung (Selektion und Analyse), die Portfoliorealisation (Monitoring und Revision) sowie die Portfoliokontrolle (Performancemessung, Attribution). Im Bezug auf Projekte stehen Fragen nach der Ausrichtung der Projektziele an der Unternehmensstrategie, der Projektbewertung und die Ertragsaussichten von Projekten im Vordergrund. Zu den Methoden des Portfoliomanagements gehören die Zusammenstellung, Strukturierung und Kennzahlenbestimmung von Portfolios, die Bewertung und Priorisierung der Investitionen sowie die Simulation möglicher Portfolios. | Unter Portfoliomanagement versteht man die Verwaltung eines Portfolios, d.h. eines Bestandes an Investitionen. Der Portfoliomanagementprozess beinhaltet die Portfolioplanung (Selektion und Analyse), die Portfoliorealisation (Monitoring und Revision) sowie die Portfoliokontrolle (Performancemessung, Attribution). Im Bezug auf Projekte stehen Fragen nach der Ausrichtung der Projektziele an der Unternehmensstrategie, der Projektbewertung und die Ertragsaussichten von Projekten im Vordergrund. Zu den Methoden des Portfoliomanagements gehören die Zusammenstellung, Strukturierung und Kennzahlenbestimmung von Portfolios, die Bewertung und Priorisierung der Investitionen sowie die Simulation möglicher Portfolios. | ||
+ | ===== Preisfindung ===== | ||
- | ===== Preisfindung ===== | + | === Hierarchie für die externe Preisfindung: === |
+ | |||
+ | ^ ^ Dokument ^ Feld ^ | ||
+ | | 1 | Arbeitspaket | Externer Stundensatz | | ||
+ | | 2 | Projekt | Externer Stundensatz | | ||
+ | | 3 | Oberprojekt | Externer Stundensatz (rekursiv hinauf die Projekthierarchie) | | ||
+ | | 4 | Kontakt | Externer Stundensatz | | ||
+ | | 5 | Projektweise Tätigkeit | Externer Stundensatz (rekursiv hinauf die Projekthierarchie) | | ||
+ | | 6 | Kundenweise Tätigkeit | Externer Stundensatz | | ||
+ | | 7 | Projektweiser Mitarbeitersatz | Externer Stundensatz (rekursiv hinauf die Projekthierarchie) | | ||
+ | | 8 | Kundenweiser Mitarbeitersatz | Externer Stundensatz | | ||
+ | | 9 | Tätigkeit | Externer Stundensatz | | ||
- | In Projectile wird die Preisfindung, also die Bestimmung der externen Kosten für die Weiterbelastung an den [[#Auftraggeber|Kunden]], mehrstufig abgebildet. | + | === Verwendung von externen Stundensätzen im Mitarbeiter bzw. Mitarbeitervertrag: === |
- | 1. Die höchste Priorität bei der Preisfindung hat der Berechnungssatz des Arbeitspaketes (siehe [[Arbeitspaket]]). Besitzt ein [[Arbeitspaket]] einen externen Stundensatz wird dieser bei der Kalkulation, der Angebotsstellung und der Rechnungsstellung herangezogen. | + | Wenn externe Stundensätze pro Mitarbeiter oder Mitarbeitervertrag verwendet werden, dann muss man in der **Projectile Default** das **Flag "Externer Stundensatz Mitarbeiter"** setzen.\\ |
- | 2. Wenn im Arbeitspaket kein externer Stundensatz verwendet wird, ist die nächste Stufe der externe Stundensatz des Projektes (siehe [[Projekt]]). Besitzt ein Projekt diesen Stundensatz, werden bei der Preisfindung für alle Tätigkeiten diese Sätze zur Weiterbelastung herangezogen. | + | Wenn es gesetzt ist und die Felder Externer Stundensatz oder Externe Stundensätze im Mitarbeiter oder Mitarbeitervertrag gefüllt sind, dann hat dieser die höchste Priorität.\\ |
- | 3. Existiert kein externer Stundensatz auf Projektebene, aber ein Satz für den Kunden (siehe [[Kontakt]]) des Projektes, so wird dieser Satz bei der Angebots- und Rechnungsstellung herangezogen. | + | Wenn die Mitarbeitersätze als letztes berücksichtigt werden sollen, dann muss in der Projectile Default das Flag "Externe Mitarbeitersätze mit letzter Priorität" aktiviert werden.\\ |
- | 4. Wenn für das Arbeitspaket, das Projekt und den Kunden kein externer Stundensatz hinterlegt ist, gilt der externe Stundensatz im [[Mitarbeiter]]. | + | |
- | 5. Falls für die Mitarbeiter externe Stundensätze hinterlegt sind, können diese Sätze kunden- oder projektbezogen übersteuert werden. Dabei gilt auch hier, das der Projektsatz des Mitarbeiters, den Kundensatz des Mitarbeiters übersteuert. | + | ^ ^ Dokument ^ Feld ^ |
- | 6. Ist auch hier nichts hinterlegt, prüft dass System, ob für dieses Projekt [[projektweise Tätigkeiten]] definiert wurden. Gibt es hier keine Definitionen, wird geprüft, ob [[kundenweise Tätigkeiten]] bei dem Auftraggeber des Projektes hinterlegt sind und welche Satz vorhanden sind. | + | | 1 | Mitarbeiter | Externe Stundensätze (Datumsbehafteter Satz im Mitarbeiter) | |
- | 7. Existiert auch hier kein Berechnungssatz, so wird der allgemeine externe Tätigkeitssatz der Firma (siehe [[Tätigkeiten]]) für die Weiterbelastung verwendet. | + | | 2 | Mitarbeitervertrag | Externer Stundensatz (Datumsbehafteter Satz im MA-Vertrag) | |
+ | | 3 | Arbeitspaket | Externe Stundensätze (Datumsbehafteter Satz im Arbeitspaket) | | ||
+ | | 4 | Arbeitspaket | Externer Stundensatz | | ||
+ | | 5 | Projekt | Externe Stundensätze (Datumsbehafteter Satz im Projekt) | | ||
+ | | 6 | Mitarbeiter | Externer Stundensatz | | ||
+ | |||
+ | Wenn kein datumsbehafteter Satz ermittelt werden kann, gilt die zuerst genannte Hierarchie. | ||
===== Profit ===== | ===== Profit ===== | ||
Line 247: | Line 221: | ||
Die Projekte in Projectile werden im Dokumenttyp [[handbuch:kapitel_2:2.02.02_projekt|Projekt]] verwaltet. | Die Projekte in Projectile werden im Dokumenttyp [[handbuch:kapitel_2:2.02.02_projekt|Projekt]] verwaltet. | ||
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- | ===== Projektablauf ===== | ||
- | |||
- | Genereller Ablauf eines Projektes aus Sicht des Projektmanagements. Er besteht aus folgenden Abschnitten: | ||
- | |||
- | * Projektstart | ||
- | * Projektplanung | ||
- | * Projektsteuerung | ||
- | * Projektabschluss | ||
- | |||
- | ===== Projektabschluss ===== | ||
- | |||
- | Der Projektabschluss kennzeichnet die letzte Phase des [[#Projekt|Projektes]] in der | ||
- | |||
- | * das [[#Projektziel|Projektergebnis]] an den [[#Auftraggeber|Auftraggeber]] übergeben, | ||
- | * die Projektorganisation aufgelöst und | ||
- | * ein Resümee aus dem zurückliegenden Projektverlauf gezogen wird | ||
- | |||
- | In Projectile kennzeichnet das Abschließen des letzten [[#Arbeitspaket|Arbeitspaketes]] eines [[#Projekt|Projektes]] den Projektabschluss. | ||
- | |||
- | ===== Projektauftrag ===== | ||
- | |||
- | Der Projektauftrag ist die Grundlage für das [[#Projektteam|Projektteam]] zu Beginn eines [[#Projekt|Projektes]] und basiert auf einem mit dem Kunden abgeschlossenen Vertrag und dem vorausgehenden Angebot mit den darin festgelegten Vereinbarungen, wie z.B. Leistungsumfang, [[#Terminplanung|Termine]], [[#Aufwand|Aufwand]]. Spätestens nach dem Auftrag muß mit dem [[#Projektcontrolling|Projektcontrolling]] begonnen werden. | ||
===== Projektcontrolling ===== | ===== Projektcontrolling ===== | ||
Projektcontrolling ist eine Methode zum frühzeitigen Erkennen von Projektabweichungen mit Hilfe von Vergleichen der Plan- und Ist-Ergebnisse. Zur Beurteilung der Abweichungen wird der Projektbericht oder eine Auswertung des [[#Projektleiter|Projektleiters]] herangezogen. Die Vorgehensweise für das Projektcontrolling muß im Projektauftrag bereits festgelegt sein. In Projectile werden Auswertungen für das Controlling (Soll/Ist-Vergleiche für Projekte, Arbeitspakete und Zeiten) in der [[handbuch:kapitel_2:2.5.09_projektauswertung|Projektauswertung]] generiert. | Projektcontrolling ist eine Methode zum frühzeitigen Erkennen von Projektabweichungen mit Hilfe von Vergleichen der Plan- und Ist-Ergebnisse. Zur Beurteilung der Abweichungen wird der Projektbericht oder eine Auswertung des [[#Projektleiter|Projektleiters]] herangezogen. Die Vorgehensweise für das Projektcontrolling muß im Projektauftrag bereits festgelegt sein. In Projectile werden Auswertungen für das Controlling (Soll/Ist-Vergleiche für Projekte, Arbeitspakete und Zeiten) in der [[handbuch:kapitel_2:2.5.09_projektauswertung|Projektauswertung]] generiert. | ||
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- | ===== Projektdefinition ===== | ||
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- | Die Definition eines Projekts umfasst nach der DIN 69901 die "Festlegung der Aufgabenstellung und des Durchführungsrahmens eines Projektes" und befasst damit zentral mit den Projektzielen . In der Praxis gehören zur Projektdefinition auch die Festlegung aller Eckwerte des Projektes (Projektbeteiligte, Bewertungen und Klassifizierungen, Restriktionen, Risiken, ...). | ||
===== Projektdokumentation ===== | ===== Projektdokumentation ===== | ||
Line 298: | Line 245: | ||
Projektmitarbeiter sind prinzipiell alle an einem Projekt beteiligten Personen, auch wenn sie nicht direkt zum [[#Projektteam|Projektteam]] gehören. Die Projektmitarbeiter in Projectile werden im Dokumenttyp [[handbuch:kapitel_2:2.01.24_basic_-_mitarbeiter|Mitarbeiter]] verwaltet. | Projektmitarbeiter sind prinzipiell alle an einem Projekt beteiligten Personen, auch wenn sie nicht direkt zum [[#Projektteam|Projektteam]] gehören. Die Projektmitarbeiter in Projectile werden im Dokumenttyp [[handbuch:kapitel_2:2.01.24_basic_-_mitarbeiter|Mitarbeiter]] verwaltet. | ||
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- | ===== Projektorganisation ===== | ||
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- | Die formale Projektorganisation besteht primär aus dem [[#Auftraggeber|Auftraggeber]], dem [[#Projektleiter|Projektleiter]] und dem [[#Projektteam|Projektteam]], kann jedoch den Erfordernissen entsprechend um weitere Kontroll- und Entscheidungsgremien erweitert werden. Mit dem Ende des Projektes wird die Projektorganisation aufgelöst. | ||
===== Projektplan ===== | ===== Projektplan ===== | ||
Line 353: | Line 296: | ||
Der Gesamtpuffer GPi eines Vorgangs i errechnet sich aus der Differenz von SAZi (Spätester Anfangszeitpunkt von i) und FAZi (Frühester Anfangszeitpunkt von i), bzw. SEZi (Spätester Endzeitpunkt von i) und FEZi (Frühester Endzeitpunkt von i). Das heißt, der Gesamtpuffer gibt an um wie viel sich der Vorgang verschieben lässt ohne das Projektende zu gefährden: GPi = SAZi − FAZi = SEZi − FEZi. | Der Gesamtpuffer GPi eines Vorgangs i errechnet sich aus der Differenz von SAZi (Spätester Anfangszeitpunkt von i) und FAZi (Frühester Anfangszeitpunkt von i), bzw. SEZi (Spätester Endzeitpunkt von i) und FEZi (Frühester Endzeitpunkt von i). Das heißt, der Gesamtpuffer gibt an um wie viel sich der Vorgang verschieben lässt ohne das Projektende zu gefährden: GPi = SAZi − FAZi = SEZi − FEZi. | ||
Der Freie Puffer ist die Zeit, die den frühest möglichen Beginn bzw. Ende des Nachfolgers nicht gefährdet. (Formal: Alle Nachfolge-Vorgänge können in ihrer frühesten Lage durchgeführt werden). Er kann nur entstehen, wenn mindestens zwei abgeschlossene Vorgänge auf denselben Nachfolger treffen. Seine Berechnung erfolgt bei einer "Normalfolge" (Ende - Anfang) durch Bildung der Differenz von Frühestem Ende des betrachteten Vorgangs und dem Frühestem Beginn seines Nachfolgers. Bei einer Anfangsfolge (Anfang - Anfang) werden die frühesten Anfangstermine und bei einer Endfolge (Ende - Ende) die frühesten Endetermine der Vorgänge verglichen. Darüber hinaus. | Der Freie Puffer ist die Zeit, die den frühest möglichen Beginn bzw. Ende des Nachfolgers nicht gefährdet. (Formal: Alle Nachfolge-Vorgänge können in ihrer frühesten Lage durchgeführt werden). Er kann nur entstehen, wenn mindestens zwei abgeschlossene Vorgänge auf denselben Nachfolger treffen. Seine Berechnung erfolgt bei einer "Normalfolge" (Ende - Anfang) durch Bildung der Differenz von Frühestem Ende des betrachteten Vorgangs und dem Frühestem Beginn seines Nachfolgers. Bei einer Anfangsfolge (Anfang - Anfang) werden die frühesten Anfangstermine und bei einer Endfolge (Ende - Ende) die frühesten Endetermine der Vorgänge verglichen. Darüber hinaus. | ||
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- | ===== Qualität ===== | ||
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- | Qualität wird nach DIN EN ISO 9000:2000, der gültigen Norm zum Qualitätsmanagement, als „Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt“, definiert. Diese Definition löste die Formulierung des DIN EN ISO 8402:1995-08 ab, nach der Qualität „die Gesamtheit von Merkmalen einer Einheit bezüglich ihrer Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse erfüllt.“ Einheiten sind dabei Produkte, Dienstleistungen, Konzepte, Entwürfe, Software, Arbeitsabläufe, Verfahren und Prozesse; Qualität ist eine Funktion der Anspruchsklasse. | ||
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- | ===== Qualitätsmanagement ===== | ||
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- | Das Qualitätsmanagement (QM) ist ein Teilbereich des funktionalen Managements mit dem Ziel der Optimierung von Arbeitsabläufen oder von Geschäftsprozessen unter der Berücksichtigung von materiellen und zeitlichen Kontingenten sowie dem Qualitätserhalt von Produkten bzw. Dienstleistungen und deren Weiterentwicklung. Hierbei von Belang sind etwa die Optimierung von Kommunikationsstrukturen, professionelle Lösungsstrategien, die Erhaltung oder Steigerung der Zufriedenheit von Kunden oder Klienten sowie der Motivation der Belegschaft, die Standardisierungen bestimmter Handlungs- und Arbeitsprozesse, Normen für Produkte oder Leistungen, Dokumentationen, Berufliche Weiterbildung, Ausstattung und Gestaltung von Arbeitsräumen. | ||
===== Rechnungsstellung (=Kostenabrechnung) ===== | ===== Rechnungsstellung (=Kostenabrechnung) ===== | ||
Bei einer Rechnungsstellung werden Waren oder Dienstleistungen des Anbieters vom Abnehmer nach Vereinbarung vergütet. Die Vergütung kann auf Basis von Aufwänden oder Festpreisen durchgeführt werden und wird in der Regel durch Zahlungspläne gesteuert. Bei einer aufwandsbezogenen Vergütung verlangt der Auftraggeber mit der Rechnungsstellung oft eine detaillierte Aufstellung aller entstandenen Aufwände bzw. Kosten. Die DIN 69903 interpretiert die Rechnungsstellung als gesamten Prozess von der Kostenerfassung über die Zuordnung und Rechnungsstellung bis hin zur Anerkennung der Rechnung aus. In Projectile wird diese Funktionalität durch das [[handbuch:kapitel_2:2.04_fakturamodul_optional|Fakturamodul]] abgebildet. | Bei einer Rechnungsstellung werden Waren oder Dienstleistungen des Anbieters vom Abnehmer nach Vereinbarung vergütet. Die Vergütung kann auf Basis von Aufwänden oder Festpreisen durchgeführt werden und wird in der Regel durch Zahlungspläne gesteuert. Bei einer aufwandsbezogenen Vergütung verlangt der Auftraggeber mit der Rechnungsstellung oft eine detaillierte Aufstellung aller entstandenen Aufwände bzw. Kosten. Die DIN 69903 interpretiert die Rechnungsstellung als gesamten Prozess von der Kostenerfassung über die Zuordnung und Rechnungsstellung bis hin zur Anerkennung der Rechnung aus. In Projectile wird diese Funktionalität durch das [[handbuch:kapitel_2:2.04_fakturamodul_optional|Fakturamodul]] abgebildet. | ||
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- | ===== Rentabilitätsrechnung ===== | ||
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- | Die Rentabilitätsrechnung ist ein statisches Verfahren der [[http://de.wikipedia.org/wiki/Investitionsrechnung|Investitionsrechnung]], ergänzt die [[http://de.wikipedia.org/wiki/Gewinnvergleichsrechnung|Gewinnvergleichsrechnung]] um das eingesetzte [[http://de.wikipedia.org/wiki/Kapital|Kapital]]. Als Bezugsgröße kann der Kapitaleinsatz zu Beginn der Investition genommen werden (ohne Abschreibungen). Typischer ist allerdings die Berechnung mit Hilfe des durchschnittlich eingesetzten Kapitals (mit Abschreibungen). Die Rentabilitätsrechnung wird auch als Rentabilitätsvergleich, Renditemethode oder Return on Investment bezeichnet. | ||
===== Ressourcen (= Einsatzmittel) ===== | ===== Ressourcen (= Einsatzmittel) ===== | ||
Line 392: | Line 323: | ||
===== Terminplanung ===== | ===== Terminplanung ===== | ||
- | Die Terminplanung beinhaltet die Planung der Anfangs- und Endzeitpunkte aller [[Arbeitspaket|Arbeitspakete]] eines [[#Projekt|Projektes]]. | + | Die Terminplanung beinhaltet die Planung der Anfangs- und Endzeitpunkte aller [[#Arbeitspaket|Arbeitspakete]] eines [[#Projekt|Projektes]]. |
===== TopDown-Planung ===== | ===== TopDown-Planung ===== | ||
- | Unter der [[TopDown-Planung]] versteht man die Projektplanung nach dem [[TopDown-Prinzip]]. Hier werden die Tätigkeiten, Abläufe, Zeiten und Kosten auf Projektebene detailliert durchgeplant und aus dieser Planung ergeben sich die Restriktionen für die unteren Ebenen (Unterprojekte und Arbeitspakete). | + | Unter der TopDown-Planung versteht man die Projektplanung nach dem TopDown-Prinzip. Hier werden die Tätigkeiten, Abläufe, Zeiten und Kosten auf Projektebene detailliert durchgeplant und aus dieser Planung ergeben sich die Restriktionen für die unteren Ebenen (Unterprojekte und Arbeitspakete). |
===== TopDown-Prinzip ===== | ===== TopDown-Prinzip ===== | ||
- | Unter dem TopDown-Prinzip versteht man im [[Projektmanagement]] die allgemeine Vorgehensweise bei der Bearbeitung oder Planung von den Oberprojekten bis zu den einzelnen [[Arbeitspaketen]] (also von oben nach unten: Oberprojekt - Unterprojekte - Arbeitspaket). | + | Unter dem TopDown-Prinzip versteht man im [[#Projektmanagement|Projektmanagement]] die allgemeine Vorgehensweise bei der Bearbeitung oder Planung von den Oberprojekten bis zu den einzelnen [[#Arbeitspaket|Arbeitspaketen]] (also von oben nach unten: Oberprojekt - Unterprojekte - Arbeitspaket). |
===== Vorgang ===== | ===== Vorgang ===== | ||
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===== Vorgänger ===== | ===== Vorgänger ===== | ||
- | Der Vorgänger ist ein Bestandteil der [[Anordnungsbeziehung]] und bezeichnet die Zusammenhänge von Prozessen innerhalb einer Prozesskette. Bedingt durch die Logik von Bearbeitungsschritten zur Fertigung eines Produktes oder einer Dienstleistung können bestimmte Vorgänge möglicherweise erst ausgeführt werden, nachdem ein oder mehrere andere Vorgänge vollendet sind. Innerhalb der Netzplantechnik im Rahmen der Projektplanung ist der Vorgänger ein Vorgang, der einem anderen Vorgang voraus geht. | + | Der Vorgänger ist ein Bestandteil der [[handbuch:kapitel_2:2.02.07_anordnungsbeziehung|Anordnungsbeziehung]] und bezeichnet die Zusammenhänge von Prozessen innerhalb einer Prozesskette. Bedingt durch die Logik von Bearbeitungsschritten zur Fertigung eines Produktes oder einer Dienstleistung können bestimmte Vorgänge möglicherweise erst ausgeführt werden, nachdem ein oder mehrere andere Vorgänge vollendet sind. Innerhalb der Netzplantechnik im Rahmen der Projektplanung ist der Vorgänger ein Vorgang, der einem anderen Vorgang voraus geht. |
===== Vorwärtsrechnung (=Vorwärtsterminierung) ===== | ===== Vorwärtsrechnung (=Vorwärtsterminierung) ===== | ||
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Ein Zahlungsplan kennzeichnet eine Folge von Rechnungsstellungen, bei dem der Gesamtpreis in einer Folge von Teilbeträgen entrichtet wird, gemäss dem vorab vereinbarten Abhängigkeiten von Lieferung und Ratenbeträgen. | Ein Zahlungsplan kennzeichnet eine Folge von Rechnungsstellungen, bei dem der Gesamtpreis in einer Folge von Teilbeträgen entrichtet wird, gemäss dem vorab vereinbarten Abhängigkeiten von Lieferung und Ratenbeträgen. | ||
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- | ===== Zeitdienst ===== | ||
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- | Durch die Einrichtung eines [[Zeitdienstes]], besteht die Möglichkeit, sich mit Hilfe von Auswertungen, über den Projektablauf unterrichten zu lassen. Der Zeitdienst kann beispielsweise so eingestellt sein, dass ein Projektleiter, oder eine Gruppe von Usern, zu einem bestimmten Termin eine E-Mail mit projektrelevanten Informationen zugesandt bekommen. Man kann regelmäßig über den Stand des Projektes informiert werden. | ||
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